| Skat 1 x 1 |
| Mehr als
beim Billard und beim Kegeln gibt es beim Skatspiel feste Regeln, spät lernt sie Mancher, Mancher früh, manch einer aber lernt sie nie. |
Weiss
man nicht, was man spielen kann, bringt man den Spieler selber d'ran und kann auf dessen faule Karten nun mit Gemächlichkeit jetzt warten. |
Den
Spieler bringe man zum Stechen, womöglich ihn im Trumpf zu schwächen, und nehme ihn, wie's Brauch und Sitte, gehörig immer in die Mitte. |
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| Spielst
du zu Vieren , sei verschwiegen, halt's Maul und lass den Skat fein liegen. Zu schlechten Spielen und recht teuern versuch' die Nachbarn anzufeuern. |
"Auf
Unter" heisst die Regel: "Unter", von der man abweicht nur mitunter; Und hat "Schell-Wenzel" man zu eigen, muss man ihn bald dem Partner zeigen. |
Vor
Allem muss man es verstehen auf's Spiel des Partners einzugehen und ihm die Farbe nachzubringen, die er gezeigt, vor allen Dingen. |
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| Wer sich
nach Regeln ängstlich richtet und hinter die Schablone flüchtet, den weihte nie mit einem Kuss des Skaters höchster Genius. |
Du
gibst, wenn schlau Du und gerieben, dem Freund die "9" und nicht die "7". Sonst denkt derselbe: "Gott sei Dank, mein Freund ist in dieser Farbe blank!". |
Bist
selber Du in Trümpfen stark, so stich nicht gleich bei jedem Quark, da du durch allzu vieles Stechen dich fruchtlos wirst in Trümpfen schwächen. |
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| Spielt
Dir dein Freund 'ne Farbe an, so schneide nie auf deinen Mann, da dieser, wenn er ungezügelt womöglich Dich im Falle prügelt. |